Nahrungsmittelhilfe zur Abdeckung struktureller Defizite Ein großes Problem für die Regierung der Kapverdischen Inseln stellt die
Trockenheit und der daraus resultierende strukturelle Nahrungsmittelmangel
(bis zu 90 %) dar. Um die Handels- und Zahlungsbilanz des Inselstaates zu
entlasten, leistet Österreich mit der Nahrungsmittelhilfe einen Beitrag.
Die Regierung der Kapverden erhielt in den Jahren 2000 und 2001 jeweils Devisen
in Höhe von 0,8 Mio. Euro zum Ankauf von Grundnahrungsmitteln. Beschaffung,
Import und Verteilung der Nahrungsmittel obliegt der kapverdischen Regierung.
Vorgesehen ist, dass die Regierung die Nahrungsmittel möglichst aus einem
anderen Entwicklungsland importiert. Die Nahrungsmittel dienen nur der Eigenversorgung
der kapverdischen Bevölkerung und werden zu Marktpreisen an diese verkauft. Österreich
plant mit der kapverdischen Regierung gemeinsame Entwicklungsprojekte unter
Verwendung der aus dem Verkauf gebildeten Gegenwertmittel. |