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Kap Verde Inseln

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Auf den Kapverdischen Inseln wird sowohl Kreolisch als auch Portugiesisch gesprochen. Dies ist bedingt durch die Geschichte der Inseln. Lange Zeit war das Archipel im Atlantik portugiesische Kolonie und diente als wichtige Zwischenstation für den transatlantischen Sklavenhandel. Seit 1975 sind die Kapverdischen Inseln unabhängig.

Den Wandel der politischen Orientierung in den Jahren der Unabhängigkeit zeigt sich am Beispiel der Umgestaltung der Nationalflagge.


alte Flagge


neue Flagge

Die geringe natürliche Ressourcenbasis und der chronische Wassermangel schränken die Entwicklungsmöglichkeiten der Kapverden ein. Die Aufteilung des Staatsgebietes auf neun bewohnte Inseln bildet für die Schaffung von Infrastruktur und Kommunikationsnetzen extrem ungünstige Voraussetzungen. Vorteile für die Entwicklung der Kapverdischen Inseln sind die soziale, politische und wirtschaftliche Stabilität, sowie die reichen Fischfanggründe und die touristischen Möglichkeiten. Eine Darstellung der Geographie sowie der sozialen und wirtschaftlichen Lage der Kapverden sollen es ermöglichen, die Lebensbedingungen der Inselbevölkerung besser zu verstehen.

Zwischen den Kapverdischen Inseln und Österreich bestehen seit langem vielfältige und intensive Verbindungen und Kontakte. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) ist seit mehr als 20 Jahren auf dem Archipel tätig. Seit 1992 sind die Kapverden ein Schwerpunktland der OEZA.

Das Projektbeispiel „Integriertes Flussbauprojekt Ribeireta“ repräsentiert die Milleniumsziele 1 „Extreme Armut und Hunger beseitigen“, 3 „Gleichstellung und größeren Einfluss der Frauen fördern“, 4 „Die Kindersterblichkeit senken“, 5 „Die Gesundheit der Mütter verbessern“ und 7 „Eine nachhaltige Umwelt gewährleisten“.

Österreich hat sich im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit auch an der Modernisierung des kapverdischen Telekommunikationsnetzes im Rahmen des Projektes Seekabel beteiligt.

Ein weiteres soziales und wirtschaftliches Thema der Kapverden ist die Emigration, die gerade in der Poesie immer wieder aufgegriffen wird.

Seit vielen Jahren bestehen drei Städtepartnerschaften zwischen den Kapverden und Österreich - Verbindungen, die sich sehr gut entwickelt und bewährt haben. Mehr über diese Städtepartnerschaften gibt es in einem Bericht der Weltnachrichten, von der Stätdtepartnerschaft Pedra Badejo - Leibnitz haben wir außerdem einen interessanten Reisebericht.

Nena und Celeste kochen für uns eine Cachupa – das Nationalgericht der Kapverden.

Alle Fotos Herbert Bödendorfer - Städtepartnerschaft Pedra Badejo – Leibnitz

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