Armut, Umweltzerstörung und Gewalt machen nicht an Grenzen halt. Krisen
in fernen Ländern wirken sich auf die Zukunftschancen aller Menschen aus.
Das österreichische Außenministerium leistet einen wichtigen Beitrag, um
die wachsende Ungleichheit zwischen Arm und Reich zu verringern, Frieden
zu sichern und natürliche Lebensräume zu erhalten.
Die Österreichische Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit (OEZA) im Außenministerium
konzentriert sich auf sechs Schlüsselregionen in Afrika, Zentralamerika
und Asien. Auch in unmittelbarer Nachbarschaft, in Südosteuropa, wirkt Österreich
an der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Entwicklung mit (Geographische
Konzentration der OEZA).
Die Versorgung mit Wasser und Elektrizität ist Grundlage jedes Fortschritts,
Bildung eröffnet neue Perspektiven, und der Aufbau demokratischer Strukturen
bringt Stabilität. Die OEZA setzt auf nachhaltige Strategien. Heute lebt
mehr als eine Milliarde Menschen in extremer Armut, 2015 sollen es halb so
viele sein (Thematische
Konzentration der OEZA).
Das Bundesministerium
für Auswärtige Angelegenheiten (BMaA) ist
für die Ausrichtung der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit zuständig
und entwickelt die Strategien und Programme. Im Dreijahresprogramm legt
sie die entwicklungspolitischen Positionen Österreichs fest.
Die Austrian Development Agency (ADA)
sorgt für die Umsetzung der Programme und Projekte der Österreichischen
Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit. Die ADA arbeitet eng mit Nichtregierungsorganisationen
und Unternehmen zusammen. Die Büros vor Ort stehen in direktem Dialog mit
zahlreichen Partnern.
Quelle: Homepage des BMaA,
Dez. 05
Entwicklungspolitik
Die Entwicklungspolitik Österreichs versteht sich als Bestandteil
der auf Sicherheit und Stabilität gerichteten Außenpolitik der Bundesregierung
und als ein untrennbares Element einer österreichischen Gesamtpolitik.
Entwicklungspolitik wird somit umfassender definiert
als Entwicklungszusammenarbeit und betrifft alle Politikbereiche, die Auswirkungen
auf Entwicklungsländer
haben, wie Sicherheitspolitik, Umweltpolitik, Außenwirtschaftsförderung,
Asylpolitik etc. Wichtige entwicklungspolitische Entscheidungen werden auch
auf multilateraler Ebene getroffen. Aus diesem Grund sind auch Positionen,
die Österreich bei multilateralen Organisationen (EU, UNO, internationale
Finanzinstitutionen, WTO) vertritt, ein bedeutender Bestandteil der österreichischen
Entwicklungspolitik.
Quelle: www.eza.at
Entwicklungszusammenarbeit
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit ist Teil der österreichischen
Außenpolitik sowie der Entwicklungspolitik der Europäischen Union, die gemeinsam
mit anderen Industrie- und Entwicklungsländern eine globale Friedenssicherung
anstrebt (Multilaterale
Entwicklungszusammenarbeit Österreichs).
Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten ist für die Ausrichtung
der Österreichischen Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit (OEZA) zuständig
und entwickelt die Strategien und Programme. Im Dreijahresprogramm legt das
Außenministerium die entwicklungspolitischen Positionen Österreichs fest.
Weiters leitet es den Dialog mit den Partnerländern und ist in die internationale
Geber-Koordination aller zuständigen Gremien (EU, UN, OECD) eingebunden,
um die Harmonisierung und Abstimmung von bilateralen und multilateralen Programmen
sicherzustellen. Innerhalb Österreichs sorgt das Außenministerium für die
Kohärenz aller staatlichen entwicklungspolitischen Aktivitäten.
Schwerpunkte der österreichischen
Entwicklungspolitik
Das Hauptaugenmerk der OEZA richtet sich auf die armen
Länder des Südens
und auf die am wenigsten entwickelten Länder Südosteuropas.
Kernthemen des österreichischen Konzeptes von
Entwicklungszusammenarbeit:
Als Grundprinzipien in den Programmen und Projekten gelten:
Rücksicht auf Bedürfnisse von Kindern und Menschen
mit Behinderung
Quelle: Homepage des BMaA,
Stand Jan. 06
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Ausführliche Informationen zu den Schwerpunkten der österreichischen
Entwicklungspolitik findet man auf der Homepage des BMaA
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